Ehre, wem Ehre gebührt

Der Landkreis Aschaffenburg ehrt

Vorstandsmitglieder in Vereinen, Organisationen und Verbänden, die im kulturellen, sportlichen, sozialen und caritativen Bereich oder in politischen Parteien und Wählervereinigungen tätig sind und sonstige Personen, wenn sie an verantwortlicher Stelle eines Vereines, Verbandes oder einer Organisation tätig waren und sich in dieser Funktion besonders für den Verein oder die Allgemeinheit verdient gemacht haben. Hierüber ist eine schriftliche Begründung des Antragstellers notwendig.

Der jeweilige Verein muss seinen Sitz im Landkreis Aschaffenburg haben.
Die vorgenannten Tätigkeiten und Aufgaben müssen sich beim gleichen Verein, der Or­ganisation, des Verbandes auf mindestens 20 Jahre erstrecken. Bei einer Tätigkeit von über 30 Jahren ist eine weitere Ehrung möglich.
Die Ehrung erfolgt nur für solche Personen, die ihre Tätigkeit mindestens bis zum 01.01.2017 ausgeübt haben.

Anträge können bei der Schulverwaltung des Landratsamtes Aschaffenburg, Frau Heike Scholze, Telefon 06021/394-593, Telefax: 06021/394-993, eMail: heike.scholze@Lra-ab.bayern.de angefordert oder auf der Homepage des Landkreises Aschaffenburg (www.landkreis-aschaffenburg.de) unter dem Stichwort „Ehrungen“ abgerufen werden.
Für die diesjährige Ehrung müssen die Anträge bis spätestens 12.06.2020 beim Landratsamt Aschaffenburg eingegangen sein.

Der Ehrenabend findet am Freitag, den 9. Oktober 2020 in Schimborn statt.

Singen – Rhythmus – Bewegung

“MMS – MUSIK MACHT SPASS” – FORTBILDUNGSTAG
FÜR KINDER UND JUGENDLICHE

mms_logo

Liebe Kinder in den Chören des Maintal-Sängerbundes,
sehr geehrte Eltern,

am Samstag, den 14. März 2020 findet unser nächster Fortbildungstag „MMS – Musik Macht Spaß“  für Kinder und Jugendliche im Maintal Sängerbund statt.

Dieses Mal sind wir zu Gast in der
Hans Memling Grundschule,
Mömlingen, 
Neue Schulstraße 20. Mehr Informationen hier.

Hammelburg war wieder Spitze

HAB2

Kaum hat das neue Jahr begonnen, ist einer der Höhepunkte im MSB-Kalender schon Geschichte: Das Chorwochenende In Hammelburg. 120 Betten waren an der Akademie reserviert, die wieder recht unterschiedlich lang benutzt wurden.

Viele waren auch angereist mit großer Neugier auf die abgeschlossenen Umbaumaßnahmen des Klosters. Den größten Eindruck hinterließ der neue Speisesaal. Am Platz des früheren Wandelhofes mit Buchsbaumhecken – deren Spuren mit Fliesen nachgelegt wurden – ist eine helle große Halle entstanden, die etwas italienischen Flair ausdrücken soll und an die man sich, wie an die Selbstbedienung, gewöhnen muss. Gut 12 Millionen Euro hat der bayerische Staat mit Kauf und Umbau der größten bayerischen Musikakademie in die Hand genommen. MSB-Präsident Hermann Arnold stellte am Freitag bei seiner Begrüßung den Bau vor, der nach zwei Jahren Bauzeit fast pünktlich fertig geworden ist.
Vorgestellt wurde auch die neue Geschäftsführerin im MSB Bettina Wagner, die Heidi Schlund ablöst, der Ehrenpräsident Franz Knebel in einem Gedicht mit dem Titel „Das fleißige Lieschen“ später im Keller für ihre Arbeit dankte.
Danach begrüßte der Präsident den Dozenten, in diesem Jahr Axel Pfeiffer vom Hessischen Sängerbund, in dem dieser in mehreren Gremien tätig ist bzw. war neben seiner Dirigentenarbeit in einigen, oft recht unterschiedlichen Chören. So war er viele Jahre lang Bundes-Chorleiter der hessischen Chorjugend, Vorsitzender des Bundesmusikausschusses und leitet noch zurzeit u.a. den Landesjugendchor.
Diese Nähe zur Praxis ließ ihn auch bei uns gut ankommen, was auch an der Auswahl des Liedgutes auffiel. Wir übten Chorsätze von verschiedenen Komponisten aus verschiedenen Jahrhunderten, manches Lied ruhig und getragen, andere temperamentvoll und rhythmisch sehr schwierig besonders für die Älteren.
Ein Problem gab es mit der Post. Die Noten, rechtzeitig bestellt, sollten am Dienstag in Marktheidenfeld eintreffen. Als der Lehrgang begann war das Paket immer noch unauffindbar. Am Abend konnte der Versand zurückverfolgt werden. Das Paket war als Irrläufer in München gelandet und am Samstag wurde es ausgeliefert. Unser neuer Schatzmeister Werner Heun fuhr sofort los und brachte Herrn Schlund und das Paket zur Nachmittagsprobe nach Hammelburg. Ein besonderes Erlebnis bei ihrem Abschied von der Arbeit in Hammelburg für Heidi Schlund.
Wegen dieses Postproblems konnte manches Lied nur angesungen werden. Auf dem Probeplan der rund 12 Übungsstunden standen folgend Werke:

„Guten Abend euch allen hier beisammen“ Satz: Alan Wilson
„Sehet, welch eine Liebe“ von Albert Becker, 19. Jahrhundert„Schwarz oder weiß“ von Oliver Gies
„Sowieso“ von Mark Forster
„Abendstimmung“ von Alarich Wallner
„Laudate“ von Knut Nystet
„Toss the pot“ von Thomas Rayenscroft (17. Jahrhundert)
„Auf der schwäbschen Eisenbahne“ Satz: Joachim Rohrer
„Run“ von Gary Lightbody  Arr. Jeremy Birchall

Axel Pfeiffer legte einen großen Wert auf ein gründliches Aufwärmen, sei durch Bewegungen, Atemübungen oder Stimmbildung. So gab es einige Male Sonderbeifall über leicht erreichte Höhen oder Tiefen.
Da auch die traditionellen Abläufe nach den Proben im Keller oder im Saal wieder viel Spaß machten und für viele erst wieder weit nach Mitternacht endeten, war es wieder ein gelungenes Wochenende, so dass schon jetzt die Vorfreude auf 2021 für viele Stammgäste beginnen kann. Erfreulich war dieses Jahr auch wieder die Zahl der Erstmaligen. Die Anzahl der Männerstimmen hätte aber noch viel Luft nach oben.
Franz Knebel

 

 

Transparenzregister gebührenfrei

Seit dem 1. Januar 2020 ist für eingetragene Vereine die automatische Veröffentlichung der wirtschaftlich Bevollmächtigten im Transparenzregister gebührenfrei. Der Vorgang ist vollautomatisiert und es sind keine weiteren Handlungen der Vereine bzw. der Verantwortlichen notwendig.

Aktuell sind das Thema betreffend betrügerische E-Mails im Umlauf, die Vereine zu Zahlungen auffordern. Kurz nach Veröffentlichung einer Eintragung werden häufig amtlich aussehende Rechnungen  für Eintragungen in private Register verschickt. Bei diesen Rechnungen handelt es sich nicht um Rechnungen für das öffentliche Vereinsregister.

Bitte ignorieren Sie diese E-Mail und folgen Sie nicht den in diesen E-Mails angegebenen Links, denn hierdurch verbreitet sich der rechtswidrige Spam weiter.
Hintergrund: Schon im vergangenen Jahr sorgte die Thematik „Geldwäschegesetz bzw. Transparenzregister“ für große Unruhe in der Vereinslandschaft, da der Bundesanzeiger Gebührenbescheide an Vereine für die automatische  Veröffentlichung im Transparenzregister versendet und hierfür eine Gebühr verlangt hatte.

Der Präsident der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände e.V. (BDMV), Paul Lehrieder MdB, hatte bereits im Herbst 2019 von Finanzexpertin Antje Tillmann MdB erfahren, dass Vereine die Kosten für die automatisierte Datenübertragung nicht bezahlen müssen, diese trage der Bund. Paul Lehrieder MdB hat diesbezüglich BMCO-Präsident Benjamin Strasser MdB informiert, dass ab 01. Januar 2020 sofort auch keine der Rechnungen, die möglicherweise noch bei den Vereinen eintreffen, bezahlt werden müssen. Der politische Erfolg kam nicht nur der gesamten Amateurmusikszene zu Gute, sondern es konnte auch erneut ein unverhältnismäßig hoher bürokratischer Aufwand von den Vereinen abgewendet werden.